Zugbildung Epoche IV: Bingerbrück-Bad Kreuznach-Kaiserslautern (Teil 1 – der Betrieb)

Diese Serie zur Zugbildung beschäftigt sich mit dem planmäßigen Betrieb auf der Nahe- und Alsenzbahn in den Jahren

1972 bis 1974. Die einzelnen der insgesamt fünf verschiedenen Teile haben jeweils ein spezielles Thema. In Teil 1 wird vor allem die Vorbildsituation beschrieben, die Stationierungen, Fahrzeuge und Zusammenstellungen der Züge gezeigt. Teil 2 ergänzt die Planzüge um einige typische Sonderleistungen dieser Zeit.

Die dritte Folge stellt alle Triebfahrzeuge mit den passenden Modellen vor, die im vierten Teil dann auch in bildlicher Form als Zuggarnituren im Modell gezeigt werden. Im fünften und letzten Teil sollen alle vorangegangenen Teile abgerundet und um kleinere Infos ergänzt werden. Insbesondere weiterführende Links, Buchtipps und Dankesworte an die Unterstützer dieses Projekts werden hier aufgeführt.

 

Im Jahr 1974 neigte sich der Dampfbetrieb an Nahe und Alsenz langsam dem Ende entgegen. Das Betriebswerk Kaiserslautern und die Außenstelle Bingerbrück stellten ihre letzten Dampflokomotiven der Baureihen 23 und 50 für die übrig gebliebenen Zugleistungen zur Verfügung. Im Personenverkehr traf man die 23er vor allem mit 3-Achser-Umbauwagen. Die BR 50 hatte planmäßig zu den umfangreichen Güterleistungen zwei Zugpaare mit m- und n-Wagen zu befördern. Immer mehr Leistungen wurden durch die designierten Nachfolger, den Dieselloks der Baureihen 211, 212, 216 und 218 erbracht. Bis zum Jahr 1973 waren auch die Dieselveteranen der Baureihe 220 im Bw Kaiserslautern stationiert. Mit der Anlieferung neuer 218er (361-388) wurden diese Ende 1973 abgezogen.

Dazu gesellten sich auch einige Schienenbusse, vor allem des Bw Simmern, die zwischen Bingen, Langenlonsheim und Bad Kreuznach anzutreffen waren. Die 211er des gleichen Bws fuhren mit 4-Achser-Umbauwagen auf der gleichen Relation. Neben den bereits genannten kamen auch Eilzugwagen der Gruppe 36, Pwi-32 und die allgegenwärtigen MDyg zum Einsatz.

 

Bei den Fahrzeugübersichten der Dampfloks befindet sich jeweils der letzte Tag der Stationierung im jeweiligen Bw und dahinter der Verbleib (Z-Stellung oder neues Betriebswerk). Eine komplette Aufstellung aller 211, 212, 216 und 218 würde hier zu weit führen, vor allem da weniger Bauartunterschiede vorkommen. Bei den Dampfloks der BR 50 zeigt sich auch in diesem Beitrag die ganze  Vielfalt dieser Baureihe: Kabinen- und Wannentender, zwei-, drei- und vierdomige Kessel…

Keine 50er gleicht exakt der anderen. Fast alle der letzten Lauterer Maschinen können hier im Bild gezeigt werden.

Über Ergänzungen anderer Fotografen würde ich mich sehr freuen!

 

Durch Anklicken der Bilder werden diese groß in einem neuen Fenster geöffnet.

 

23 - Bw Kaiserslautern

23008 in Kaiserslautern Hbf

23009 in Bad Kreuznach

023 008-6 bis 12.01.75 zum Bw Saarbrücken        

023 009-4 bis 12.01.75 zum Bw Saarbrücken

23010 in Bad Kreuznach  

23011 in Bad Kreuznach

023 010-2 bis 29.12.74 Z

023 011-0 bis 12.01.75 zum Bw Saarbrücken        

23014 in Bad Kreuznach

23036 in Bad Kreuznach

023 014-4 bis 10.05.74 Z         

023 036-7 bis 12.01.75 zum Bw Saarbrücken

 

50 - Bw Kaiserslautern

50089 in Laubenheim        

50207 im Bw Bingerbrück

050 089-4 bis 24.10.74 Z                  

050 207-0 bis 18.06.74 Z

50272 in Bad Münster

50290 in Bad Kreuznach

050 272-4 bis 10.05.74 Z         

050 290-6  bis 10.10.74 Z

50296 in Bad Kreuznach

50572 bei Waldböckelheim

050 296-3 bis 16.06.75 Z

050 572-7  bis 21.01.75 Z

50680 in Bad Münster

50821 in Bad Münster

050 680-8 bis 30.07.75 Z         

050 821-8  bis 16.06.75 Z

50989 in Bad Kreuznach    

51322 im Bw Bingerbrück

050 989-3 bis 29.12.74 Z

051 322-6  bis 04.05.74 Z

51414 bei Waldböckelheim

51587 bei Norheim

051 414-1 bis 26.02.75 Z         

051 587-4 bis 30.07.75 zum Bw Saarbrücken

51609 bei Ebernburg  

51689 in Bretzenheim

051 609-6 bis 30.07.75 zum Bw Saarbrücken         

051 689-6 bis 20.05.75 Z

501832 in Staudernheim      

51875 in Bad Kreuznach Gbf

051 832-4 bis 1975 zum Bw Saarbrücken    

051 875-3 bis 30.07.75 Z

52194 in Bingerbrück

52196 in Bretzenheim/Nahe

052 194-8 bis 1975 zum Bw Saarbrücken  

052 196-3 bis 10.03.74 Z

52232 bei Bretzenheim/Nahe

52239 im Bw Bingerbrück

052 232-6 bis 16.06.75 Z

052 239-1  bis 11.04.74 Z

52319 bei Bayerfeld-Cölln

52323 bei Ockenheim

052 319-1 bis 25.06.74 Z

052 323-3  26.09.75 zum Bw Saarbrücken

- letzte 50er im Bw Kaiserslautern -

52426 in Alsenz        

52512 im Bw Bingerbrück

052 426-4 bis 14.11.74 Z         

052 512-1  bis 21.08.74 Z

52716 in Bad Kreuznach    

Bild fehlt noch

052 716-8 bis 28.11.74 Z         

052 790-3 bis 11.11.73 Z

503062

53065 im Bw Bingerbrück

053 062-6 bis 14.11.74 Z

053 065-9 bis 30.07.75 zum Bw Saarbrücken 

503074 in Langenlonsheim

 

053 074-1 bis 03.05.74 Z

 

 

212 - Bw Kaiserslautern

212 in Bretzenheim/Nahe

 

 

216 - Bw Kaiserslautern

216 bei Bretzenheim/Nahe

216079 bei Rockenhausen

 

216 079 bis 1975

 

Es waren diese Maschinen in Kaiserslautern stationiert:
216 013 - 216 019

216 025, 216 053 - 216 056, 062, 069, 077 - 081

216 171, 172, 176, 177, 201

Im Jahr 1975 verließen mit 216 077 - 081 die letzten 5 Loks das Bw und gingen nach Lübeck.

 

218 - Bw Kaiserslautern

 

218154 in Bad Kreuznach

218 154

 

218 150 - 159, 169, 170

Diese 12 Maschinen kamen 1973/74 zum Einsatz bis die folgenden Maschinen fabrikneu angeliefert wurden:

218 361 - 218 388

Beginnend mit 218 376 wurden alle Loks ab Werk im neuen Farbkonzept blau/beige lackiert.

 

220 - Bw Kaiserslautern (bis 1973)

 

Die letzten 220er in Kaiserslautern waren diese hier:

220014 in Langenlonsheim

220 014                                                                                  220 016    

 

220023 bei Münster-Sarmsheim       

220 023                                                                                  220 026

 

220027 in Ebernburg               

220 027                                                                                  220 028

 

220030 bei Bretzenheim/Nahe

220 030                                                                                  220 031

 

Mit Eintreffen der neuen 218er im Jahr 1973 wurden sie überflüssig.

 

Hier geht’s weiter zu Teil 2