Bahnhof Haltestelle Bretzenheim
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                            Haltestelle Bretzenheim in Km xx,x
1859 erhielt die Gemeinde Bretzenheim bei der Eröffnung der Linie eine Station an der damals eingleisigen Strecke. Wie alle Gemeinden an der neuen Bahnlinie, erfolgte ein Aufschwung. Der Bedeutung der Station Bretzenheim wird Ende des 19 Jahrhunderts Rechnunge getragen, indem ein großes Empfangsgebäude errichtet wird. Eine kleine Güterabfertigung war für den Stückgutverkehr zuständig. Ein Ladegleis gab es in Bretzenheim wohl nie. Im Stationsverzeichnis von 1933 werden nur Stückgutsendungen bis 900kg zugelassen. Wagenladungsverkehr ist ausgenommen.
1879 begannen die Arbeiten für das 2 Gleis. So war Langenlonsheim - Bretzenheim einer der ersten Abschnitte der 2gleisig befahren wurde. Während Bretzenheim - Bad Kreuznach noch immer 1 gleisig betrieben wurde. Das ist auch ein Hinweis, dass Bretzenheim zumindest Zeitweise als Bahnhof betrieben wurde.
Die Modeniesierung in den 1930 Jahren bescherte der Station eine moderne Signalanlage. Es ist davon auszugehen, dass bis zu diesem Zeitpunkt Bretzenheim als Bahnhof betrieben wurde.(ohne Weichen) Nach dem Umbau wurde Bretzenheim als Blockstelle geführt. 2 Hauptsignale die der Zugfolge dienten, sicherten auch den Zugang zu den Bahnsteigen.
Zur gleichen Zeit wurde auch der Posten 11 modenisiert. Der Wärter hatte auch den Übergang (Po10) zu bedienen.

 

Links:  In dem vorbildlich restaurierten Empfangsgebäude residiert nun ein Fahrradhändler, und der Turm bildet auch heute noch immer eine ansprechende Kulisse, wie schon am 26.5.90 für 218 364.

Rechts:16.02.88
515-526  Nt5337

Links:
16.02.88 Po11
212-113 als N5334

 

 

Nach dem Krieg änderte sich in Bretzenheim nicht viel. Erst in den 1960 Jahren wurden erste Einsparungen getroffen. So wurde die Güterabfertigung geschlossen. Zur gleichen Zeit wurde auch der Zugang zu Gleis 2 mit einer Überführung sicherer gestaltet.
Mitte der 1970 Jahre begannen die Arbeiten zur Modeniersierung der Sicherungstechnik im Bereich Nahebahn. Für Bretzenheim bedeutet dies, Verlust der Signalanlage und Schließung des Fahrkartenschalters. Ein genaues Datum ist nicht bekannt, wird aber im Buch von R. Brumm mit dem Jahr 1977 angegeben. Blocksignale wurden nicht mehr aufgestellt. Inzwischen waren die Zugzahlen soweit zurück gegangen, dass dies als nicht mehr nötig angesehen wurde. Duchgehende Güterzüge gab es nur noch wenige zu dieser Zeit.
Der Posten 11 blieb durch seine Lage noch ein weiteres Jahrzehnt erhalten. 1989 wurde der Übergang Po10 ganz geschlossen und im Jahre 1990 folgte die Modenisierung des Übergangs Po11. Dieser wird von nun an vom Fdl Langenlonsheim als Anrufschranke überwacht.

Rechts: Überführung Bretzenheim
mit Ng nach Kirn ca 1973

Fotopunkte:
- km 9,0 von der Straße Langenlonsheim-Gensingen (Brücke) Züge in Richtung Bad Kreuznach. (Vormittags)
-  km 10,0 Züge im Einschnitt in Richtung Bad Kreuznach
-  Haltepunkt Bretzenheim "Empfangsgebäude + Bahnsteig" Züge in Richtung Bad Kreuznach. (Vormittags)
 

 
Oben: Güterzugdurchfahrt in Bretzenheim ca 1973
     
Hinweis:
Viele Daten wurden aus dem Buch "Die Rhein Nahe Bahn" von R. Brumm entnommen. Ein Interessantes Buch das die ersten Jahre der Bahn sehr umfangreich beschreibt. Leider haben sich dort auch Fehler eingeschlichen.
   
     
 

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Letzte Änderung: Dienstag, 09 November 2010